Staplertagung



Tagungen



 
Stand: 30.JUN.16


 
www.jungheinrich.de :: Jungheinrich AG
www.still.de :: STILL GmbH
mtl.hsu-hh.de :: Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik www.linde-mh.de :: Linde Material Handling GmbH


 

4. Hamburger Staplertagung 2002

Den Tagungsband können Sie für € 10,- als CD, bzw. € 35,- in gedruckter Form bei uns bestellen.
ProgrammImpressionenPressestimmen

» 4. Hamburger Staplertagung

Am 6. Juni 2002 fand zum vierten Mal die Hamburger Staplertagung statt, die von der Universität der Bundeswehr Hamburg und den Firmen Jungheinrich AG und STILL GmbH gemeinsam veranstaltet wurde.
Über 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland trafen sich zu Vorträgen und intensiven Fachgesprächen am Laboratorium für Maschinenelemente und Förderwesen der Universität der Bundeswehr Hamburg. Damit hat sich diese Veranstaltung als einzige technisch wissenschaftliche Tagung dieser Art im deutschsprachigen Raum etabliert. Fachleute aus den Bereichen Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Berechnung, Versuch, Qualität und Normung auf dem Sektor der Flurförderzeuge finden somit ein Forum zum intensiven Gedankenaustausch. Wiederum wurde bewusst das Themenspektrum der Vorträge vielfältig angelegt, es wurden dieses Mal Vorträge aus den aktuellen Gebieten Sicherheit und Unfallschutz, Steuer- und Regelsysteme, Staplereinsatz und Kundenwelt sowie neue Entwicklungen aus dem Bereich der Komponenten von Flurförderzeugen gehalten.

In seinem Vorwort betonte der Vertriebsleiter der STILL GmbH, Bert Frisch, dass Innovationen und neue Entwicklungen, die auch in Zusammenarbeit von Industrie und Hochschule entstehen können, eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg darstellen.
In einem Übersichtsvortrag zeigte Herr Dr.-Ing. Naab von der BMW AG auf, wie im Bereich der PKW die Fahrerbelastung in Zukunft durch Einsatz von Sensorsystemen zur Erfassung der Fahrumgebung gesenkt werden könnte.
Herr Dr.-Ing. Kany von der Großhandels- und Lagerei Berufsgenossenschaft beleuchtete das typische Unfallgeschehen mit Flurförderzeugen und leitete daraus Maßnahmen zur möglichen Reduzierung der Anzahl ab.
Große Resonanz fand auch der Vortrag von Herrn Prof. Dr.-Ing. Bruns, der die Fahrstabilität und insbesondere das dynamische Kippen von Gabelstaplern an Hand von Versuchen und theoretischer Modellbildung erläuterte.
Auch im nächsten Vortrag stand das Thema Sicherheit im Vordergrund, denn Herr Dr. Judaschke von der Continental Teves AG & Co. OHG berichtete über modellbasierte Failsafe Konzepte zur Absicherung elektronischer Fahrdynamikregelungen am Beispiel des ESP für PKW.
Herr Dipl.-Betriebswirt Hiekel und Dipl.-Ing. Westphal von der Jungheinrich AG stellten anschaulich verschiedene Lenkungskonzepte für Flurförderzeuge gegenüber und unterstrichen am Beispiel des "Jet-Pilot" die Potenziale einer elektrischen Lenkung.
Herr Dr.-Ing. Technow von der ServiceExpert GmbH zeigte auf, mit welchen Konzepten und Systemen am Beispiel von Gabelstaplern die hohe Anzahl von technischen Informationen bezüglich seines Lebenszyklus sinnvoll behandelt werden können.
Herr Dipl.- Ing. Ballmann von der Deutschen Rockwool GmbH Co. OHG erläuterte in seinem Praxisvortrag die Bedingungen, unter denen die Flurförderzeuge bei der Deutschen Rockwool arbeiten müssen und formulierte daraus entsprechende Anforderungen technischer und wirtschaftlicher Natur.
Dass auch die Hubketten von Staplern sicherheitsrelevante Komponenten sind, die mit modernen Methoden (FEM) optimiert, konstruiert und getestet werden, wurde von Herrn Dipl.-Ing. Ragnitz von der Arnold Stolzenberg GmbH hervorgehoben.
Großen Anklang fand auch der letzte Vortrag von Herrn Dr.- Ing. Müller aus dem Hause der Bosch Rexroth AG, in dem neuere Hydraulikkomponenten mit elektronischen Elementen und Ansteuerungen vorgestellt wurden.

Zahlreiche Teilnehmer hatten wiederum die Gelegenheit genutzt, die Vortragsthemen in Intensivdiskussionen mit den Referenten zu vertiefen und Detailfragen in kleinerem Kreise zu klären. Die Tagung fand einen netten Ausklang im Forschungslabor des Instituts. Viele Tagungsteilnehmer nutzten diese Gelegenheit, um interessante neue Kontakte zu knüpfen und die Fachgespräche fortzusetzen.
patent